Celebration | 70-Jahre-Jubiläumskonzert | Mehta & Zukerman
Orchester
Donnerstag, 16. Juli 2026
19:30, Kirche Saanen
Ein Auftakt im Zeichen des Wiedersehens: 70 Jahre gemeinsam gelebte Freude an der Musik in Gstaad. Für den neuen Intendanten Daniel Hope bedeutet dieses Konzert zugleich eine Reise zurück zu den Anfängen: Die Erinnerung an jenes Mittagessen im Hotel Olden am 17. August 1983 – seinem zehnten Geburtstag – als er Pinchas Zukerman zum ersten Mal begegnete, bleibt für immer tief in der Biografie Daniel Hopes verankert. So wie er einst unter den wachsamen, wohlwollenden Augen seines Mentors Yehudi Menuhin als Künstler reifen durfte, steht diese Jubiläumsausgabe ganz im Zeichen des Miteinanders – in allen Facetten: Zum Festivalauftakt tritt Pinchas Zukerman gemeinsam mit seinem lebenslangen Freund Zubin Mehta auf, der dem Publikum vom Menuhin Festival Gstaad spätestens seit seinem Debüt 2004 im Festival-Zelt Gstaad bestens bekannt ist. Beide treten Seite an Seite mit den Musikerinnen und Musikern des Zürcher Kammerorchesters auf, das für Daniel Hope eine Art «Geburtsstätte» hinein in die Musik war. Bereits früh durfte Hope die inspirierenden Generalproben des ZKOs in der Kirche Saanen unter Edmond de Stoutz bewundern. Für Jacques Offenbachs ergreifendes Larmes de Jacqueline – jenen «Tränen der Jacqueline», die 1 einst durch die unvergessliche Jacqueline du Pré weltberühmt wurden – hat Hope zudem Amanda Forsyth, die Ehefrau von Zukerman, eingeladen. Für einen so erinnerungsreichen, bewegten Abend dürfen selbstverständlich die «Klassiker» des Wiener Geistes – Haydn und Mozart – nicht fehlen. Ein Abend, der ganz im Zeichen einer grossen musikalischen Familie steht – und einer Geschichte, die bereit ist für die nächsten Kapitel!
Pinchas Zukerman, Violine & Viola
Daniel Hope, Violine
Amanda Forsyth, Violoncello
Zürcher Kammerorchester
Zubin Mehta, Leitung
| Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) | |
| Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216 (1775) | 25' |
| Joseph Haydn (1732–1809) | |
| Sinfonie Nr. 104 D-Dur Hob. I:104 «London» («Salomon») (1795) | 30' |
| Jacques Offenbach (1819–1880) | |
| «Les Larmes de Jacqueline» [Tränen der Jacqueline], Lied (Elégie) aus «Harmonies du soir» op. 76 Nr. 2 arr. für Violoncello und Orchester (1846) | 7' |
| Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) | |
| Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364 (320d) (1779) | 35' |
| 120' (inklusive Pause) | |