Hope Solo | Zwischen Himmel und Erde
Rezital
Sonntag, 30. August 2026
18:00, Kirche Rougemont
Ein Soloprogramm für Violine – das ist immer auch ein Blick nach innen, ein Moment, der Mut erfordert. Erst recht, wenn es – wie hier – höchste Kunst mit ganz «irdischen» Herausforderungen verbindet. Zugleich entfaltet sich in diesem Programm ein beinahe mystischer Atem – denken wir nur einmal an die Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber. Daniel Hope erzählt seine Geschichte mit der Stimme seiner Guarneri del Gesù. Wie einst Menuhin widmet sich auch Hope den Werken von Westhoff, dem vermeintlichen Vorbild für Bachs Sonaten und Partiten, und dem unerschütterlich eigenwilligen Biber. Ein künstlerischer Dialog über Generationen hinweg – voller Tiefgang, Virtuosität und persönlicher Resonanz.
Daniel Hope, Violine & Moderation
| Johann Paul von Westhoff (1656–1705) | |
| Suite für Violine solo Nr. 5 d-Moll (1696) | 10' |
| «Imitazione delle campane» [Glockenimitation] aus der Sonate für Violine solo Nr. 3 d-Moll (1694) | 3' |
| Erwin Schulhoff (1894–1942) | |
| Sonate für Violine solo (1927) | 10' |
| Heinrich Ignaz Franz von Biber (1644–1704) | |
| Passacaglia aus der Rosenkranz-Sonate für Violine solo Nr. 15 g-Moll «Schutzengel» (ca. 1674) | 10' |
| Alfred Schnittke (1934–1998) | |
| «A Paganini» für Violine solo (1982) | 12' |
| Johann Sebastian Bach (1685–1750) | |
| Chaconne d-Moll aus der Partita für Violine solo BWV 1004 | 15' |
| 70' | |